Ich bin Christian, 34, aus Berlin. Hier in diesem Blog zeige ich vor allem meine Bilder. Fotos aus meinem Leben, die mir wichtig sind und die mir gefallen. Ich mag es, echte Momente und echte Menschen festzuhalten ohne als Fotograf viel hinzu zu tun. Außerdem mag ich das Unperfekte, wenn Fotos technisch nicht ganz so geleckt sind. Wichtiger ist für mich, dass sie persönlich sind, ein Gefühl vermitteln oder eine Geschichte erzählen.

ein paar Kategorien: Hochzeiten // Portraits // Privates // Technik

Montag, 1. August 2011

Anja + Martin

Im warmen sonnigen Mai haben Anja und Martin geheiratet. Als besonders außergewöhnlichen Ort für die Trauung haben die beiden ein Planetarium ausgewählt. Sich mitten an einem Sonnentag, aber dennoch unterm Sternenhimmel das Ja-Wort geben - schon ganz schön romantisch, oder. Gefeiert wurde im Blumenfisch Wannsee, einer alten Villa in traumhafter Lage und mit sehr stilvoller Einrichtung.

Mir gefällt es, wenn ich als Fotograf leichten Zugang zu den Gästen finde und mich als Teil der Festgesellschaft empfinden kann anstatt als Fremdkörper mit Kamera. Und ich hatte bisher mit meinen Hochzeiten echt Glück, letzteres war bisher noch nie der Fall. Obwohl ich es verstehen könnte, denn ich selbst bin auch immer etwas verunsichert, wenn mich jemand - möglichst noch aus der Nähe - fotografiert.

Aber bei Anja und Martin fühlte ich mich besonders warm aufgenommen, das Eis war schnell gebrochen und ich konnte mich sehr frei bewegen und auch mal näher an Szenen und Menschen herangehen. Meist entstehen aus diesem relativ vertrauten Gefühl meine besten Bilder. Ich denke, man erkennt an der folgenden Auswahl, dass bei Anja und Martins Hochzeit viel Liebe und Warmherzigkeit zwischen dem Paar und den Gästen in der Luft lag.

Die Slideshow gibt's hier.























Dienstag, 19. Juli 2011

Orte in 6x6

Einige besondere und gewöhnliche Orte im Mittelformat (6 x 6 cm) fotografiert. Das sind ein paar Bilder meines ersten Films mit der Yashica Mat 124G, einer wunderschönen zweiäugigen Spiegelreflexkamera.

Kodak Portra
Negativscan




Mittwoch, 18. Mai 2011

körniges tagebuch

Vor ein paar Tagen habe ich einen Film vom Labor geholt, an dem ich seit über einem Jahr fotografiere. So ein hochempfindlicher 3200er von Ilford, den ich bei wenig Licht austesten wollte. Irgendwie hatte ich zuerst einige Zeit vergessen, dass er in der Kamera war, dann hatte ich ihn zurückgespult und im Kühlschrank gelagert, um ihn erst Monate später wieder in die kleine Olympus einzulegen. Und nun ist er fertig entwickelt. Ist schon spannend, was da alles zum Vorschein kam...

Es fing an mit der Fußball WM 2010, also im letzten Sommer:

Summer 2010

Dann war da die Hochzeit von Micha und Claudia. Ich war eigentlich nur vom ersten Teil der Hochzeit offizieller Fotograf und hatte deswegen für den zweiten Teil keine Foto-Verpflichtungen. Trotzdem hab ich ein bisschen mit dem hochempfindlichen Schwarzweiß-Film experimentiert.

C





B

Dann kam lange nix (Film im Kühlschrank) bis zu unserem Familienurlaub Weihnachten 2010 in der Uckermarck.

christmas 2010

christmas 2010

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christmas 2010

Als hätte ich es geahnt, habe ich den einen Mittwoch ein paar Bilder auf meinem Weg zur Champagneria und in der Champagneria gemacht. Es war dann der letzte Balboa-Tanz-Abend ebendort, da sie jetzt zumachen mussten. Goodbye an diesen besonders geschätzten Ort meiner (noch so jungen) Tanzgeschichte.

Champagneria Goodbye night

Champagneria Goodbye night

Champagneria Goodbye night

Selbstportrait im Vintage-Fahrstuhl von 1913.

Champagneria Goodbye night

Im Görlitzer Park zu Ostern.

C

Den körnigen Abschluss bilden dann Lisa, Fränk und ich beim Kleingruppentreffen vor zwei Wochen.



lisa

Dienstag, 29. März 2011

Balboa...connecting people

Berlin Balboa Weekend 2011

Balboa hat hier nichts mit "Rocky the Italian Stallion" zu tun, sondern ist ein weiterer Swingtanz, den ich seit ein paar Monaten lerne. Das schöne ist, dass man Balboa relativ entspannt (je nach Können) vor allem zu schneller Musik tanzen kann. Im Unterschied zum Lindy Hop - dem wahrscheinlich bekannteren Swingtanz - tanzt man eher in geschlossener Position, ist also ziemlich eng mit dem Partner Brust-an-Brust verbunden (uiuiui).

Der Tanz hat seinen Namen von der kleinen Stadt Balboa in Südkalifornien. Diese Stadt ist wiederum nach dem Spanier Vasco Núñez de Balboa benannt, der im 16. Jahrhundert im Pazifik rumgesegelt ist (Quelle). Für uns bedeutet das eigentlich nur, dass man das "a" in "Bal" wie ein offenes deutsches "a" ausspricht und nicht wie im englischen Wort "ball". Nur mal so als kleine Info aus der Kategorie Wissenswertes und Vermischtes.

Aber eigentlich wollte ich hier ein paar Bilder vom Berlin Balboa Weekend 2011 posten, an dem ich teilgenommen habe. Das ganze fand im FrannzClub, Prenzlauer Berg statt. Wenn man total verrückt war, hätte man vom Mittwoch bis Sonntag an 5 Parties teilnehmen können. Aber so crazy bin ich natürlich nicht, ich hab eine ausgelassen. Der Workshop selbst war sehr intensiv und inspirierend mit großartigen internationalen Lehrern.

Einerseits hab ich nach den Workshops immer das Gefühl, dass ich alles vergessen habe, was wir gelernt haben. Doch als ich so innerlich meine Tänze am Sonntag mit denen am Freitag verglichen habe, hatte ich schon den Eindruck, dass ich mit einigem gesteigerten tänzerischen Selbstbewusstsein viel freier und musikalischer auf der Tanzfläche unterwegs war. Und unabhängig von diesem ganzen tanztechnischen Kram hat das Wochenende so viel Spaß gemacht!

Hier ein paar Bilder von den Parties:

Berlin Balboa Weekend 2011

Berlin Balboa Weekend 2011

Berlin Balboa Weekend 2011

Berlin Balboa Weekend 2011

Berlin Balboa Weekend 2011

Berlin Balboa Weekend 2011

Berlin Balboa Weekend 2011

Berlin Balboa Weekend 2011

Berlin Balboa Weekend 2011

Berlin Balboa Weekend 2011

Berlin Balboa Weekend 2011

Berlin Balboa Weekend 2011

Berlin Balboa Weekend 2011

Berlin Balboa Weekend 2011

Berlin Balboa Weekend 2011