Ich bin Christian, 34, aus Berlin. Hier in diesem Blog zeige ich vor allem meine Bilder. Fotos aus meinem Leben, die mir wichtig sind und die mir gefallen. Ich mag es, echte Momente und echte Menschen festzuhalten ohne als Fotograf viel hinzu zu tun. Außerdem mag ich das Unperfekte, wenn Fotos technisch nicht ganz so geleckt sind. Wichtiger ist für mich, dass sie persönlich sind, ein Gefühl vermitteln oder eine Geschichte erzählen.

ein paar Kategorien: Hochzeiten // Portraits // Privates // Technik

Montag, 31. August 2009

Die Hochzeit von Lisa+Henry

Auch dieses Jahr gab es wieder einige Hochzeiten, bei denen ich fotografieren durfte. Es freut mich wirklich, dass meine Art Hochzeiten zu fotografieren offenbar Anklang findet.

Lisa und Henry haben in Dresden geheiratet, so dass ich nach langer Zeit mal wieder einen Grund hatte, in diese schöne Stadt zu fahren. Nach meiner Ankunft haben die beiden mich gleich auf einen kleine Fahrt durch die Stadt mitgenommen und wir konnten einige Ideen und Orte für die Paar-Portraits sammeln. Sie hatten an ihrem Hochzeitstag sehr viel Zeit für eine ausgedehnte Portrait-Session an verschiedenen Orten in Dresden eingeplant und waren für alles offen, so dass wir genügend Freiraum für ausgefallene Motive hatten.

Während des gesamten Tages gab es immer wieder unerwartete Überraschungen, z.B. die Brautentführung oder der unkonventionelle Hochzeitstanz (siehe Fotos). Der ganze Tag war voller Freude, guter Laune und nicht zuletzt: Romantik. Zu später Stunde verabschiedeten sich die beiden und wurden für die Hochzeitsnacht in eins der vielen Dresdner Schlösser chauffiert...

Für die Diashow HIER klicken.

Lisa+Henry

Lisa+Henry

Lisa+Henry

Lisa+Henry

Lisa+Henry

Lisa+Henry

Lisa+Henry

Lisa+Henry

Lisa+Henry

Lisa+Henry

Lisa+Henry

Lisa+Henry

Lisa+Henry

Lisa+Henry

Lisa+Henry

Lisa+Henry

Lisa+Henry

Lisa+Henry

Lisa+Henry

Lisa+Henry

Lisa+Henry

Lisa+Henry

Lisa+Henry

Lisa+Henry

Sonntag, 16. August 2009

Into the Spreewald

Nachdem ich im Juli endlich meine Diss fertig hatte, überkam mich das Verlangen, der Gesellschaft und allem zu entfliehen und raus in die Natur zu fahren. Zumindest für ein paar Tage.

Ich hab mir ein Paddelboot ausgeliehen und bin mit Survival-Ausrüstung (Zelt, Campingkocher, Kamera, Bibel) durch den Spreewald gefahren. Ich bin in Burg gestartet und in 5 Tagen bis zum Schwielochsee gepaddelt (Karte).

Ich hab das Gefühl, der Spreewald hat nicht den besten Ruf unter jungen Leuten, weil viele gleich an Spreewaldkähne, Schnäpse und Rentner denken. An einigen Stellen trifft man tatsächlich genau auf dieses Klischee. Aber auf meiner relativ großen Tour hab ich das nur am Rande wahrgenommen.

Ansonsten gilt nämlich: Der Spreewald ist w u n d e r s c h ö n.
Fantastische unberührte Natur, kein Massentourismus, gutes Essen (nicht nur Gurken), ja und natürlich Wasser Wasser und nochmals Wasser. Ich hab die Zeit jedenfalls genossen und mich sehr entspannt.

Vor dem Betrachten der Bilder bitte erstmal folgenden Song starten (Danke Frank für den Tip). Ich geb zu, der Song ist ein bisschen dick aufgetragen, denn der ist aus dem Soundtrack von Into the Wild und passt eigentlich eher zu Alaska und nicht so ganz zum Spreewald. Trotzdem: play!










Die ersten Bilder sind noch auf dem Grundstück des Bootsverleihs (www.spreewaldkanu.de - absolut empfehlenswert - nette Leute und top Boot).

sun barn



meister adebar

into the wald

my feet

schleuse // sluice

perfect natural mirror

self

Die nächsten beiden Bilder sind aus dem Spreewaldmuseum Lübbenau. Übrigens hab ich nur eine Kamera mitgenommen, meine Olympus mjuII. Die ist für eine Kleinbildkamera echt klein und sogar spritzwassergeschützt.

museum



JuHe



shoes


the forest

spraywald

ready



mega ostig

Wie versprochen - Spreewald-Klischees vom feinsten:



achim

Ok, und zum Abschluss noch eine Überdosis Grün.







field

p.s. Ein völlig sinnfreies Video aus dem Inneren meines Zeltes bei Regen, leicht inspiriert von Blair Witch Project:

Samstag, 1. August 2009

Prints

Als ich überlegte, was ich meiner Schwester zur Geburtstagsfeier und zum Einzug ins neue Haus mitbringen könnte, schlug mir meine Mutter vor, ihr eins meiner Fotos zu schenken. Super Idee, aber auf sowas abwegiges wäre ich nie gekommen.

Also hab ich zwei meiner Lieblings-Hiddensee-Bilder vom letzten Jahr rausgesucht und bin zu einem Laden (xl-digitaldruck) hier in Friedrichshain gegangen, die Bilder drucken und auf alle möglichen Materialien kaschieren. Ein paar Tage später konnte ich die Bilder dann abholen und ich muss sagen, ich bin richtig begeistert. Tolle Verarbeitungsqualität, keine Farbabweichungen, nette kompetente Leute. Und so ein großformatiger Druck ist nochmal was ganz anderes als ein Bild am Laptop-LCD zu betrachten.

Ich hab mich für dieses Dibond-System entschieden, von dem mir der Michel mal erzählt hat. Das sind zwei dünne Aluminium-Platten, die mit einer Plastikplatte verbunden sind (siehe zweites Bild). Der Druck ist dann ohne Rahmen direkt auf die eine Seite kaschiert. Auf der Rückseite sind praktischerweise gleich die Abstandshalter und Aufhänger zur Wandmontage.

dibond mounted prints

dibond detail

dibond prints