Ich bin Christian, 34, aus Berlin. Hier in diesem Blog zeige ich vor allem meine Bilder. Fotos aus meinem Leben, die mir wichtig sind und die mir gefallen. Ich mag es, echte Momente und echte Menschen festzuhalten ohne als Fotograf viel hinzu zu tun. Außerdem mag ich das Unperfekte, wenn Fotos technisch nicht ganz so geleckt sind. Wichtiger ist für mich, dass sie persönlich sind, ein Gefühl vermitteln oder eine Geschichte erzählen.

ein paar Kategorien: Hochzeiten // Portraits // Privates // Technik

Montag, 17. September 2007

An der Spitze der Forschung

40 Gb/s DPSK receiver board

Diesmal gibt's hier ein Foto, das die Spitzenforschung in Deutschland dokumentiert. Meine Kollegen haben einen *bitte festhalten* hybrid integrierten optischen 40 Gbit/s DPSK Empfängerchip gebaut. Sowas macht man nicht mal so nebenbei. Der wird auf der ECOC 2007 gezeigt, der größten europäischen Fachkonferenz zu optischen Netzen. Ich hatte die große Ehre, dieses Teil fotografieren zu dürfen. Ich weiß gar nicht, ob ich das Foto überhaupt schon zeigen darf. Aber ich tu's trotzdem.

Das Foto hab ich mit meiner 350D gemacht, allerdings habe ich leider kein spezielles Makro-Objektiv. Deswegen habe ich etwas improvisiert. Aus meinen Praktica-Zeiten besitze ich noch sogenannte Zwischenringe (meine Praktica und hier die Zwischenringe). Mit Zwischenringen erhält man eine Vergrößerung und eine verkürzte Naheinstellgrenze, sprich man macht aus einem normalen Objektiv ein Makro-Objektiv. Außerdem hatte ich mir mal vor ein paar Wochen einen Adapter gekauft, mit dem ich Objektive mit M42-Anschluss (also Praktica-Objektive) am Canon EF Anschluss benutzen kann. Die Vergößerung und die Qualität sind erstaunlich gut. Die Kamera sieht allerdings ein bisschen verunstaltet aus damit.




Die obligatorische Strobist-Werbung darf natürlich auch nicht fehlen: Mein Makro-Studio sah ungefähr so aus.

Dienstag, 4. September 2007

Gottesdienstkritik zur Jungen Kirche Berlin

Statt Fotos heute mal etwas anderes. Vor einiger Zeit war ein Journalist von einer Kirchenzeitung bei uns in der Gemeinde und hat mit seinem kritischen Blick den Gottesdienst beäugt. Daraufhin schrieb er eine Gottesdienstkritik, die wohl ziemlich negativ für uns ausgefallen war (hab sie selber nie gelesen, nur davon gehört).

Als vor ein paar Wochen wieder eine Journalistin von dieser Zeitung bei uns war, sollte alles glatt laufen. Doch ausgerechnet an diesem Sonntag gab's ein paar Fehler beim Lobpreis und noch einige andere kleine Pannen. Ich fand das eigentlich sehr sympathisch und wie man der Kritik entnimmt, scheint es unserer Journalistin auch gefallen zu haben.

Allerdings: was bedeutet schon eine solche Kritik? Es ist nur etwas Werbung in christlichen Kreisen, denn woanders liest man kaum "Die Kirche". Die Hauptaufgabe der Christen ist es aber, die zu erreichen, die keine Christen sind. Und die orientieren sich nicht an Gottesdienstkritiken.
Hier also der Zeitungsartikel, der unseren Gottesdienst sehr treffend beschreibt: